Tim Böker ist Geschäftsführer bei Gartenhaus.com, der führende E-Commerce-Anbieter für Gartenhäuser, Saunen und Terrassen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden. Gartenhaus ist Teil der YDEON Gruppe, die verschiedene Plattformen für Haus- und Gartenprojekte bündelt. Er agiert hier in einem Umfeld, das stark auf E-Commerce, Plattformökonomie und digitale Transformation setzt, was – wenn man Seine Vita betrachtet – Teil seiner DNA ist.
„Large Language Models sind ein tektonischer Shift in der Kundenakquise“
Viele ECommerce Anbieter haben die natürliche Grenze ihres Wachstumes erreicht. Gartenhaus.com und die Ydeon Gruppe sucht daher den Weg in die physische Welt. Welche Optionen und Möglichkeiten bestehen, diskutieren wir im 2. Teil unseres 90 Minuten – Gespräches:
„Die digitale Welt bietet allen die Möglichkeit wieder First Mover zu sein: seit mutig und verändert Dinge – Change is Pain“
Im Kern die ganzheitliche Transformation des gesamten Geschäftsmodelles. Man muss da sein wo der Kunde am Ende präsent ist.
Wie verändert sich die Produktsuche durch KI-Large Language Models, wodurch Kunden nuanciertere, kontextbasierte Antworten erhalten können. Diese Diversifizierung der Suchmaschinenwelt ist für Händler vorteilhaft, da sie Google unter Druck setzt und neue Wettbewerbsmöglichkeiten eröffnet. Im ECommerce bedeutet dies tektonische Veränderungen was Content und digitales Marketing angeht.
Die Innovationsgeschwindigkeit ist exponentiell gestiegen, wodurch die durchschnittliche Lebensdauer von Unternehmen von 67 auf etwa 10 bis 15 Jahren sinken wird, was eine radikale Veränderung in der Wirtschaft darstellt. Gartenhaus agiert als digitaler Marktführer in Deutschland, Österreich und der Schweiz in der Dachbranche. Das organische Wachstum im E-Commerce hat seine Grenzen erreicht, wodurch sich der Fokus auf andere Wachstumsstrategien wie Internationalisierung oder stationäre Ambitionen verlagert.
Gartenhaus agiert als digitaler Marktführer in Deutschland, Österreich und der Schweiz in der Dachbranche. Das organische Wachstum im E-Commerce hat seine Grenze erreicht, wodurch sich der Fokus auf andere Wachstumsstrategien wie Internationalisierung verlagert.
Retail-Kooperationen wie das erfolgreiche Solution Partnering mit Obi, eigene Flächen wie die bestehende Ausstellung in Ingolstadt, und Homeconsulting als klassischen Außendienst. Gartenhaus bietet eine vollständig vertikalisierte Wertschöpfungskette von der Produktentwicklung bis zur Installation vor Ort, was sie von traditionellen stationären Wettbewerbern unterscheidet.
Gartenhaus konzentriert sich auf ländliche Regionen mit Städten zwischen 20.000 und 50.000 Einwohnern, da diese die größte Potenzialgruppe für Gartenhäuser und Saunen darstellen. Die Möglichkeit eines stationären Konzeptes, das eine Kombination aus Ausstellung kleinerer Modellversionen und Beratung anbietet, anstatt große Flagship-Stores zu bauen. Funktionale Standorte müssen mit günstigen Investitionen realisierbar sein, anstatt in Innenstädten mit hohen Mietkosten. Regionale Logistik-Hubs mit dezentralen Showrooms sind ebenfalls eine Option der stationären Präsenz. Kooperationen oder Shop & Parkplatzkonzept funktionieren nur mit eigenem Gartenhaus – Personal, da die herkömmliche Beratungen nicht die gewünschte Qualität bieten können.
Vordenker, Macher, Händler, Vertriebler, Stadtentwickler, Mittelstand, Ladenbau, Architektur, Studenten, StartUps und Fans des Einzelhandels
Fotokredits: Daniel Schnödt
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