MissPompadour, einer der führenden europäischen Anbieter für Farben, Lacken und Streichzubehör im Onlinehandel, mit Sitz in Sinzing bei Regensburg setzt seinen Wachstumskurs fort und eröffnet ein neues Logistikzentrum in Kirchroth im Landkreis Straubing-Bogen, direkt an der A3 gelegen. Dort entsteht Europas größter Einzeldosenversand mit 50 neuen Arbeitsplätzen, um die zukünftigen stationären Expansionspläne mit zu unterstützen.
Mit dem neuen Logistikstandort in Kirchroth untermauert MissPompadour seine Ambitionen, den Farbversand weiter auszubauen, zu professionalisieren und seine Internationalisierung voranzutreiben. Auf einer Fläche von rund 2.900 Quadratmetern stehen ab Januar 2026 modern ausgestattete Versand- und Packbereiche zur Verfügung. Täglich können hier bis zu 2.500 Farbdosen nach Bestellung individuell pigmentiert und versendet werden. Ab dem ersten Quartal 2026 wird von Kirchroth aus die neu startende Kooperation mit über 150 Hornbach-Märkten in Europa sowie der internationale Versand abgewickelt. Insgesamt investiert MissPompadour rund eine halbe Million Euro in den neuen Standort.
Der bestehende Logistik-Standort in Laaber bleibt mit seinen 40 Mitarbeitenden weiterhin für Spezialversand und Lagerhaltung bestehen. Erik Reintjes, Co-CEO von MissPompadour erklärt: „Mit dem neuen Logistikzentrum in Straubing setzen wir einen klaren Meilenstein für unsere weitere Expansion. Wir wachsen stark – und mit der Kooperation mit Hornbach sowie den internationalen Projekten, die bereits in der Pipeline sind, schaffen wir hier die nötige Kapazität und Zukunftssicherheit. Straubing wird das Herzstück unseres Einzeldosenversands in Europa. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit einem neuen Team vor Ort die nächste Stufe unserer Entwicklung zu gestalten.“
Über MissPompadour
MissPompadour ist eine Farbfirma, die Produkte rund um „selber streichen“ in den Bereichen Interior Design, Heimwerken und Garten produziert und europaweit vertreibt. Das Unternehmen wurde 2019 von den Geschwistern Astrid und Erik Reintjes sowie Niklas Lütteken gegründet und beschäftigt heute rund 150 Mitarbeitende im remote-only-Modus. Eigene Onlineshops betreibt MissPompadour in der DACH-Region, Frankreich und den Niederlanden; weitere Märkte sind in Vorbereitung. Parallel expandiert das Unternehmen in den stationären Handel und wir ab Januar 2026 in 150 Hornbach-Baumärkten in Deutschland und Europa zu finden sein.
Ein besonderer Fokus liegt auf individueller Beratung und einer starken Community. Über die App und Social-Media-Kanäle erreicht MissPompadour heute rund eine Million Follower. Für sein dynamisches Wachstum wurde das Unternehmen mehrfach ausgezeichnet – unter anderem als deutscher Wachstumschampion 2025 und 2026 sowie von der Financial Times als eines der wachstumsstärksten Unternehmen Europas.
Wir diskutieren in diesem PodCast die Expansion und Partnerschaft mit Hornbach und die strategischen Veränderungen bei Miss Pompadour, einschließlich der Trennung vom VME und Dehner. Die Herausforderungen des stationären Handels und die Bedeutung digitaler Technologien sowohl online als auch Offline stehen dabei genauso im Fokus (siehe Episode 116), wie die bisherigen Erfahrungen im Einzelhandel und die Leidenschaft für den Handel und dem Claim von Miss Pompadour: „Jeder Kunde zählt“.
Die strategischen Veränderungen bei Miss Pompadour, wobei das Unternehmen von der E-Commerce-Grundlage zu einem stationären Baumarkt-Händler wechseln wird. Erik spricht zudem über die strategischen Entscheidungen zur Aufgabe der stationären Aktivitäten sowohl bei Dehner als auch beim VME.
Erik erläuterte die Entscheidung, mit Hornbach zusammenzuarbeiten, da es sich um eine vielversprechende und strategisch passende Partnerschaft handelt, die das Potenzial bietet, neue Märkte zu erschließen und das Einkaufserlebnis zu verbessern. Er betonte, dass Hornbach als größter Baumarkt in Europa und mit einer starken Unterstützung von der Firmenleitung und dem Einkauf eine ideale Plattform darstellt.
Landlust versus schöner Wohnen. Käufer, Leser, Abonnenten
Warum ist Kapten & Son ein spannender Kollaborationspartner? Zielgruppen und Reichweiten beider Marken spielen dabei eine herausragende Rolle.
Warum herrscht eine Mischung aus Hybris und Angst im Handel. Warum agieren auch frische Nachfolger nach alten Mustern. Warum ist die Kluft bei der schnellen Umsetzung neuer Ideen zwischen Online und Offline so groß?
„Wir sind ein Schnellboot und der Handel ein Tanker – das ist der größte Painpoint bei unseren stationären Visionen.“
Bei der Entwicklung eines Baumarkts für Frauen, bedarf es in der DNA der Unternehmen eine tiefere Veränderung: „All in oder gar nicht!“
Wir brauchen stationäre Präsenz, den unsere Kund:innen wollen einfach ausprobieren – auch wenn es keinen Sinn macht. Aber die Konditionen müssen stimmen: sind Mietverträge in Dauer und Höhe die größten Hürden, die Unternehmen wie Miss Pompadour oder Kapten & Son an einer schnellen Expansion im stationären Handel hindern?
Überlebensfähige Konzepte im stationären Handel benötigen eine nahtlose Anbindung an die digitale Welt, bis hin zur Beratung via Displays oder Apps. Es ist auch notwendig, dass dieser Service auch außerhalb des stationären Geschäftes weiter angeboten wird. Technische Voraussetzungen, Infrastruktur oder Echtzeitgeschwindigkeiten sind nur einige Punkte die zu berücksichtigen sind.
Vordenker, Macher, Händler, Vertriebler, Stadtentwickler, Mittelstand, Ladenbau, Architektur, Studenten, StartUps und Fans des Einzelhandels
Fotokredits: Daniel Schnödt
Downloads: